Der unwahrscheinliche Heiratsvermittler: Wie mein sterbender Hund mich zu meinem Mann führte

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Die Textnachricht war voller Trauer: „BRINGEN SIE NUR MEINE MAYAAAAAAAAA ZURÜCK“, tippte ich meinem Freund Tom zu, als er zum Notarztkrankenhaus fuhr. Unsere 13-jährige Chiweenie Maya war gelähmt, und ich war wegen Covid ans Haus gefesselt und hoffte verzweifelt auf ihre Rückkehr. Es klingt irrational, aber Maya war nicht nur ein Haustier; Sie war eine Konstante in fast zwei Jahrzehnten meines Lebens.

Dies war nicht nur eine Geschichte über einen Hund; Es geht darum, wie die gemeinsame Liebe zu einem Tier die tiefsten menschlichen Verbindungen knüpfen kann. Maya war seit dem College mein Schatten, wurde in Filmkurse geschmuggelt, in U-Bahnen befördert und überlebte an meiner Seite sogar den Hurrikan Sandy. Sie zog mit mir von New York nach London, als mein Leben einen Neustart brauchte, und wurde zum Anker, von dem ich nicht wusste, dass ich mich danach sehnte.

Als Maya ihre Mobilität verlor, veränderte sich unser Leben. Es folgten drei Jahre mit Tierarztbesuchen, experimentellen Behandlungen und der allmählichen Erkenntnis, dass die Dinge nie mehr so ​​sein würden wie zuvor. Dann kamen die Räder: ein neonpinker Wagen, der sie irgendwie noch sichtbarer machte und überall, wo wir hinkamen, ein Lächeln auf sich zog. In dieser Zeit lernte ich Tom kennen.

Er zuckte nicht mit der Wimper, als Maya bei unserem dritten Date einen Unfall hatte. Stattdessen lachte er, säuberte sie und gurrte ihr mit aufrichtiger Zuneigung zu. In diesem Moment wusste ich, dass er nicht nur eine weitere Affäre war – er war jemand, der die Tiefe meiner Bindung zu Maya verstand. Er verbrachte ganze Wochenenden damit, sich um sie zu kümmern, Festungen zu bauen und sie sogar mit Origami-Kronen zu schmücken.

Als sich unsere Beziehung vertiefte, verschlechterte sich Mayas Gesundheitszustand. Die letzten Jahre waren brutal: Hyperparathyreoidismus, Krampfanfälle, Blindheit. Wir überlebten mit gestohlenem Schlaf, getrieben von der Weigerung, sie leiden zu lassen. Ich wusste, dass Tom „der Richtige“ war, als er Maya als gleichberechtigte Partnerin in unserem Leben behandelte. Er duldete sie nicht nur; Er feierte sie und trug sie wie eine Braut, wenn sie eine Pause brauchte.

Das Ende kam schnell. Nach einem Notfallbesuch beim Tierarzt verbrachten wir fünf Stunden damit, sie zu wiegen und die Erinnerungen an ihr wildes Leben noch einmal Revue passieren zu lassen. Als sie schließlich davonschlüpfte, fühlte sich die Wohnung leer an. Sechs Wochen später machte Tom einen Heiratsantrag, wohlwissend, dass Mayas Erinnerung in unsere Zukunft einfließen würde. Er hat mich nicht nur gebeten, ihn zu heiraten; Er legte dem Geschöpf, das uns zusammengebracht hat, ein Gelübde ab.

Dies ist nicht nur eine Liebesgeschichte; Es ist ein Beweis für die Kraft der Tiere, uns auf eine Weise zu verbinden, die wir nie erwartet hätten. Mayas Vermächtnis lebt weiter, nicht nur in unserer gemeinsamen Trauer, sondern auch in der unerschütterlichen Bindung, die sie zwischen zwei Menschen geknüpft hat, die sie genauso sehr brauchten, wie sie sie brauchte.

Der Verlust eines Haustieres kann verheerend sein, aber manchmal entstehen die tiefsten Bindungen aus tiefster Trauer. Maya ist nicht einfach gestorben; Sie führte mich zu meinem Mann.