Kinderärzte geben zu: Sie lassen ihre Kinder auch „ungesunde“ Lebensmittel essen

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Eltern stehen oft unter enormem Druck, jeden Aspekt der Ernährung ihrer Kinder zu kontrollieren, und quälen sich mit der „richtigen“ Ernährung, während die Kinder einfach nur Spaß am Essen haben wollen. Ironischerweise gestatten viele Kinderärzte, die zu gesunder Ernährung beraten, ihren eigenen Kindern Lebensmittel, die oft als tabu gelten, wie Fast Food, Hühnchenfilets und sogar Desserts. Das ist kein Widerspruch; Es ist eine praktische Erkenntnis, dass strikte Einschränkungen schädlicher sein können als gelegentliche Leckereien.

Die Realität von Familienessen

Die Realität ist, dass Eltern, einschließlich Ärzte, beschäftigt sind. Dr. Debra Langlois vom University of Michigan Health C.S. Mott Children’s Hospital gibt zu, dass sie bei der Vereinbarkeit von Arbeit und Kinderaktivitäten gelegentlich Fast-Food-Läufe verrichtet. Das ist keine Fahrlässigkeit; Es geht darum anzuerkennen, dass Perfektion nicht möglich ist und ein ausgewogener Ansatz der Schlüssel ist. Kinderärzte wissen oft, dass Essensstress bei Kindern Ängste und ungesunde Verhaltensmuster hervorrufen kann, die später im Leben möglicherweise zu Essstörungen oder Essstörungen führen können.

Häufige „ungesunde“ Lebensmittel, die Kinderärzte zulassen

Hier sind einige überraschende Lebensmittel, die laut Kinderärzten ihren Kindern schmecken:

  • Fast Food: Eine schnelle, gelegentliche Mahlzeit, wenn die Zeit knapp ist.
  • Chicken Tenders: Eine praktische, erschwingliche Option für geschäftige Abende unter der Woche. Dr. Alicia Tucker empfiehlt, sie mit gesunden Beilagen wie Salaten oder Obst zu kombinieren.
  • Pommes Frites: Oft im Ofen gebacken, um den Ölgehalt zu reduzieren, manchmal werden stattdessen Süßkartoffeln verwendet. Dr. Tokunbo Akande betont, dass gelegentlicher Genuss die allgemeine Darmgesundheit nicht beeinträchtigt.
  • Kartoffelchips: Dr. Adolfo Flores erlaubt seinem 19 Monate alten Kind, sie gelegentlich zu genießen, und bestärkt damit die Idee, dass zu einer gesunden Ernährung Abwechslung gehört.
  • Dessert: Eis, Kuchen und Kekse sind übliche Leckereien, die in Maßen angeboten werden. Die Ernährungsberaterin Katherine Shary schlägt vor, ohne Scham klare Grenzen zu setzen, zum Beispiel einen Brownie pro Person zu servieren.
  • Soda: Von Dr. Rebecca Carter als besonderer Leckerbissen an Feiertagen oder Geburtstagen erlaubt.
  • Erdnussbutter-Schokoladeneis: Dr. Paulina Tran, eine Allergologin, unterstützt ihren Sohn dabei, diesen Leckerbissen bei Allergien zu genießen.

Das Gesamtbild: Gesunde Gewohnheiten modellieren

Kinderärzte betonen immer wieder die Bedeutung der elterlichen Vorbildfunktion. Wenn Kinder sehen, dass ihre Eltern eine Vielzahl von Lebensmitteln, einschließlich Leckereien, genießen, ist es wahrscheinlicher, dass sie eine gesunde Beziehung zum Essen entwickeln. Dr. Tucker empfiehlt, neben Leckereien auch gesunde Snacks anzubieten, um das Gleichgewicht zu fördern. Das Ziel ist nicht Perfektion, sondern die Schaffung eines positiven Essensumfelds, in dem Essen keine Quelle der Schande oder Einschränkung darstellt.

„Eine positive Atmosphäre beim Essen zu schaffen, in der Kinder sich sicher, gehört und einbezogen fühlen, ist oft genauso wichtig wie das, was auf ihrem Teller steht.“ – Dr. Anisha Abraham, Leiterin der Jugendmedizin am Children’s National Hospital

Letztendlich sind sich Kinderärzte einig, dass die Atmosphäre am Esstisch wichtiger ist als die genaue Speisekarte. Entspannte, freudige Beziehungen zum Essen unterstützen nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch das emotionale Wohlbefinden. Die wichtigste Erkenntnis: Ein wenig Flexibilität und viel Liebe sind weitaus effektiver als starre Kontrolle.