Der ultimative Leitfaden für Orangen: Sorten, Saisonalität und wie man die besten auswählt

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Orangen sind ein Grundnahrungsmittel in der Küche auf der ganzen Welt und eine zuverlässige Quelle für kräftigen Geschmack, wenn das Wetter trübe wird. Da weltweit über 600 Arten angebaut werden, kann die Navigation im Zitrusbereich verwirrend sein. In diesem Leitfaden werden die gängigsten Sorten aufgeschlüsselt, ihre Unterschiede erläutert und Sie erfahren, wie Sie die perfekte Orange zum Entsaften, Knabbern oder Kochen auswählen.

Die Ursprünge der Zitrusfrucht

Orangen gehören zur Familie der Rutaceae, zu der Zitronen, Limetten und Grapefruits gehören. Sie haben sich aus alten Vorfahren wie Pampelmusen und Mandarinen entwickelt. Ursprünglich aus Südchina, Nordindien und Südostasien stammend, verbreiteten sich Orangen im Mittelalter über Handelsrouten nach Europa. Heutzutage werden sie in subtropischen Regionen wie Brasilien, Mexiko und den Vereinigten Staaten in großem Umfang produziert.

Es gibt zwei Hauptkategorien von Orangen: Süßorangen (Citrus sinensis ) und saure/bittere Orangen (Citrus aurantium ). Mandarinen (Citrus reticulata ) – einschließlich Mandarinen, Clementinen und Satsumas – werden oft mit Orangen gruppiert, unterscheiden sich jedoch genetisch.

Orangensorten entschlüsseln

Valencia-Orange:
* Geschmack: Ausgewogen süß-säuerlich
* Saison: März–Juni (einzigartige Verfügbarkeit in der Spätsaison)
* Verwendung: Aufgrund seines hohen Saftgehalts und der leicht säuerlichen Süße hauptsächlich zum Entsaften geeignet.
* Fun Fact: Benannt nach Valencia, Spanien, aber ironischerweise wurde die Sorte tatsächlich in Kalifornien von einem heimwehkranken spanischen Besucher entdeckt.

Nabelorange:
* Geschmack: Süß, aromatisch, leicht säuerlich.
* Saison: November–Februar
* Verwendung: Hervorragend zum Frischverzehr oder als Zugabe zu Obstsalaten geeignet.
* Einzigartiges Merkmal: Leicht zu erkennen an der „Nabel“-Formation am Stielende. Für die Vermehrung ist eine Veredelung erforderlich, was den Anbau arbeitsintensiver macht.

Blutorange:
* Geschmack: Blumig, süß-säuerlich, mit Himbeernoten.
* Saison: Dezember–April
* Verwendung: Aufgrund seines tiefroten Fruchtfleischs eignet es sich hervorragend für Salate und Cocktails.
* Wissenschaft hinter der Farbe: Die lebendige Farbe kommt von Anthocyanen – den gleichen Pigmenten, die Blaubeeren rot machen.

Sevilla-Orange:
* Geschmack: Bitter, intensiv sauer.
* Saison: Januar–März
* Verwendung: Ideal zum Kochen, insbesondere in der spanischen und Maya-Küche. Hauptbestandteil von Marmelade aufgrund des hohen Pektingehalts.
* Kulinarisches Erbe: Ein Grundnahrungsmittel in Sangria, Cochinita Pibil und anderen Gerichten, bei denen Säure erwünscht ist.

Mandarinen (einschließlich Mandarinen, Clementinen, Satsumas):
* Geschmack: Süß, weniger sauer als Orangen.
* Saison: November–März
* Kulturelle Bedeutung: Die tieforange Farbe und die runde Form symbolisieren in der chinesischen Neujahrstradition Reichtum und Glück.
* Einfaches Schälen: Im Allgemeinen leichter zu schälen als Orangen, da die Schale lockerer ist.

Sumo-Zitrusfrüchte:
* Geschmack: Reichhaltig, süß-würzig, ausgewogen.
* Saison: Januar–April
* Einzigartiger Prozess: Nach der Ernte 20–40 Tage lang gelagert, um die Süße zu verstärken und den Säuregehalt zu reduzieren.
* Japanischer Ursprung: Entwickelt in Japan durch Kreuzung eines Tangors mit einem Ponkan.

Auswahl der besten Zitrusfrüchte

Achten Sie laut Experten auf Früchte, die glänzend, fest und leicht nachgiebig sind und keine weichen Stellen oder Druckstellen aufweisen. Je schwerer sich die Frucht für ihre Größe anfühlt, desto besser. Auch ein frisches, pikantes Aroma ist ein guter Qualitätsindikator.

Supermarktorangen werden oft unreif gepflückt, um Transportschäden zu vermeiden. Dies verringert ihr Aroma und ihre Süße. Der Kauf in der Saison, insbesondere in Obstplantagen vor Ort, stellt sicher, dass Sie vollreife Früchte erhalten.

Abschließende Gedanken

Orangen bieten eine vielfältige Palette an Geschmacksrichtungen und kulinarischen Anwendungen. Wenn Sie die Unterschiede zwischen den Sorten verstehen und wissen, wie Sie die besten auswählen, werden Ihre Koch-, Snack- und Entsaftungserlebnisse bereichern. Priorisieren Sie die Saisonalität und suchen Sie nach Möglichkeit nach lokal angebauten Optionen, um den besten Geschmack und die beste Frische zu erzielen.