Kochen im Sommer bedeutet normalerweise, den Grill für Burger oder Maiskolben anzufeuern. Früher habe ich mich an die Grundlagen gehalten. Gegrillte Zucchini? Bußgeld. Spargel? Standard. Aber in letzter Zeit habe ich eine ausgewachsene Kartoffelbesessenheit entwickelt, die sich auf die bestmögliche Weise immer weiter verschlimmert. Nachdem ich mich letzten Winter an in der Pfanne gebratenen Stücken und knusprigen Cottage-Pommes gefressen hatte, richtete ich diesen Sommer meinen Blick nach außen. Konkret zum Rost meines Grills.
Das Ergebnis ist überraschend einfach. Diese 4-Zutaten-Grillkartoffeln sind zu meinem Wochenendritual geworden. Sie sind rauchig. Außen knusprig, innen weich und sie brauchen weniger Zeit zum Garen als erwartet.
Der Schlüssel zum Erfolg ist Parboiling. Das hört sich nach zusätzlicher Arbeit an, verhindert aber trockene, unzureichend gegarte Kerne, ohne dass die Außenseite anbrennt.
Holen Sie sich das vollständige Rezept: [Grillkartoffeln]
Der Parboil vor dem Spiel
Es gibt einen technischen Schritt, den Sie nicht überspringen können, egal wie sehr Sie rohe Kartoffelspalten ins Feuer werfen möchten. Sie müssen sie zuerst vorkochen.
Es scheint mühsam zu sein, bis man erkennt, wie ineffizient das direkte Grillen roher Knollen wäre. Wenn man sie direkt aus dem Stück grillt, muss man eine Ewigkeit warten. Die Außenseite verkohlt, während die Innenseite roh und kreidig bleibt. Kein tolles Abendessen.
Schneiden Sie Ihre Kartoffeln stattdessen in Spalten. Lassen Sie sie zehn Minuten lang in einen Topf mit kochendem Wasser fallen. Sie kochen nicht durch; Sie machen nur das Äußere zart. Dieser „Rand-Off“ sorgt dafür, dass sie gleichmäßig und schnell auf dem Rost garen. Ohne diese einfache Vorbereitung werden Sie auf unbestimmte Zeit über den Flammen schweben. Damit? Sie sind in wenigen Minuten fertig.
Die Gewürzmischung
Warum diese speziellen Zutaten? Weil Einfachheit skaliert. Sie benötigen lediglich Paprika, Knoblauchpulver, koscheres Salz und schwarzen Pfeffer.
Diese Mischung erzeugt das süchtig machende „gewürzte Braten“-Profil. Der Paprika bringt eine rauchige Süße mit sich, die die Grillspuren nachahmt. Knoblauchpulver sorgt für eine pikante Tiefe, ohne das Brennen von frisch gehacktem Knoblauch (der abfallen und bitter verkohlen könnte). Es ist eine Kombination, die kaum durcheinander gebracht werden kann.
Grillanleitung
Sobald sie gekocht und abgetropft sind, werfen Sie diese Stücke in Ihre Öl-Gewürz-Mischung. Legen Sie sie direkt auf einen mittelheißen Grill. Schließen Sie den Deckel.
Sie sind fertig, wenn sie deutliche Grilllinien aufweisen und zart genug sind, um sie leicht mit einer Gabel zu durchstechen. Dieser gesamte Vorgang, vom Ankochen bis zum Teller, dauert weniger als fünfzehn Minuten aktive Kochzeit. Wenn Sie mehr Zeit für das Ankochen haben, sicher, aber das Grillen ist ein Kinderspiel.
Warum das funktioniert
Schaltet Ihren Ofen nur ein, wenn Sie keine andere Wahl haben. Wenn sich die Außentemperatur dem dreistelligen Bereich nähert, ist es wichtiger, das Haus kühl zu halten, als Gemüse zu rösten. Der Grill löst dieses Problem.
Es verleiht Geschmack, den der Ofen nicht bieten kann. Direkte Hitze sorgt für Rauch. Es entsteht eine Kruste. Es macht Kartoffeln über eine einfache Beilage hinaus interessant. Wenn Sie die Standardliste mit gegrilltem Gemüse satt haben, ist dies der Dreh- und Angelpunkt.
Keine komplizierten Marinaden. Keine besondere Ausrüstung. Nur Wedges, Feuer und einfache Gewürze. Versuchen Sie es dieses Wochenende. Sie werden vielleicht wie ich feststellen, dass Kartoffeln immer die Lösung waren – man musste nur die Art und Weise ändern, wie man sie zubereitete.
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