So meistern Sie den Nude-Make-up-Look: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für natürliche Schönheit

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Make-up-Trends sind launische Dinge. In einem Monat dreht sich alles um Neonliner, im nächsten um extremes Contouring. Gott sei Dank dafür. Aber es gibt einen Look, der das Gebäude einfach nicht verlassen will: den Nude-Make-up-Look. Wenn Sie es übersprungen haben, interpretieren Sie die Stimmung möglicherweise falsch. Dabei geht es nicht darum, nackt zu sein oder die Kosmetiktasche für immer wegzupacken. Es geht um Vereinfachung. Es geht darum, eine neutrale Palette zu verwenden, die Ihre Haut perfekt widerspiegelt, um Unreinheiten zu kaschieren, ohne dass es aussieht, als ob Sie eine Maske tragen würden. Die Augen und Lippen stehen immer noch im Mittelpunkt, aber sie tun dies mit einem Hauch von Schimmer und nicht mit einem Hauch von Farbe.

Die Grundregel ist in ihrer Einfachheit brutal: Weniger Farbe ist mehr. Sie arbeiten mit einem monochromatischen Schema – denken Sie an Rosa, Beige, Pfirsich und ihre subtilen Farbtöne. Die Foundation muss exakt zu Ihrer Haut passen. Das Erröten? Nur eine leichte Tönung, etwas, das aussieht, als käme es aus deinem Inneren. Die Lippen erhalten einen neutralen Glanz oder einen natürlich getönten Lippenstift. Die Augen bekommen eine leichte Linie, aber eine schwere Hand auf der Wimperntusche. Es geht darum, Ihren natürlichen Hautton, Teint und Ihre Haarfarbe zu ergänzen und nicht zu bekämpfen.

Finden Sie Ihren Unterton und Ihre Sammlung

Die meisten großen Kosmetikmarken haben hierfür eigene Produktlinien. Wenn Sie ein Heimwerker sind, schauen Sie im Kosmetikgeschäft vorbei. Viele Linien sind für bestimmte Hauttypen farblich gekennzeichnet, um das Rätselraten bei der Auswahl von Lidschatten und Rouge zu vermeiden. Aber wenn Ihnen die Produktreihen den Kopf verdrehen, gehen Sie zur Ladentheke. Die Mitarbeiter dort können Ihnen dabei helfen, Ihr bestes nacktes Gesicht zu finden.

Die geheime Soße ist eine makellose Grundlage. Und das beginnt damit, dass Sie Ihren Unterton kennen.

Setzen Sie ein sauberes Gesicht auf. Kein Make-up. Schauen Sie in den Spiegel.

  • Gelb oder Oliv: Sie werden leicht braun.
  • Rosa oder rötlich: Sie erröten schnell oder bekommen einen Sonnenbrand.
  • Neutral: Du passt nicht wirklich in die anderen beiden.

Wenn Sie immer noch nicht weiterkommen, suchen Sie sich einen Prominenten mit einem ähnlichen Hautton und kopieren Sie dessen Palette. Oder fragen Sie einen Profi an einem Schalter. Sobald Sie den Grundton geklärt haben, können Sie die aufeinander abgestimmten Kollektionen shoppen. Diese Sets enthalten normalerweise Lidschatten, Rouge, Grundierung und Lippenprodukte, die sofort zusammenarbeiten. Ein beliebtes Set könnte sanfte Beige-, Ziegelrot- und Bronzetöne mit einem dunkelbraunen Gel-Liner und einem erdroten Glanz bieten. Ein anderer könnte Ihnen transparentes beiges Puder, korallenrotes Rouge und einen warmen beigen Lippenstift geben. Die Namen variieren – Sand, Aprikose, Taupe, Ägyptisches Braun – aber das Ziel ist immer ein nahtloser, natürlicher Glanz.

Anwendung: Die „Wash“-Technik

Einzelhandelsdaten zeigen, dass die Make-up-Verkäufe stark schwanken, aber die Nachfrage nach natürlichen Looks bleibt stabil. Um dies zu schaffen, ist eine Vorbereitung erforderlich. Zuerst ein Peeling durchführen. Sie möchten eine glatte Leinwand, keine strukturierte.

Tragen Sie die Foundation sorgfältig auf. Verblenden Sie es so, dass keine harten Kanten entstehen, wo Make-up auf die Haut trifft. Wählen Sie eine leichte Textur. Sie können eine Nuance heller auftragen, um Ihr Gesicht aufzuhellen, aber übertreiben Sie es nicht. Wenn Sie Pulver verwenden, gehen Sie sparsam damit um. Zusammenbacken ist der Feind der Nacktheit.

Profi-Tipp: Tragen Sie auch ein wenig Foundation auf Ihre Augenlider auf. Es gleicht Verfärbungen aus, bevor der Schatten entsteht.

Hier ist ein Trick, den viele Künstler anwenden: Mascara vor Eyeliner oder Lidschatten auftragen. Es gibt Ihnen eine Orientierungshilfe dafür, wo der Rest des Augen-Make-ups platziert werden sollte. Verwenden Sie dunkelbraune Mascara, keine schwarze. Es ist weicher. Wenn Sie helle Wimpern haben, treffen Sie auch die unteren.

Für die Augen setzen Sie Ihre Nude-Palette strategisch ein:
1. Hellster Farbton: Höchster Punkt unter der Augenbraue (Hervorhebung des Brauenknochens).
2. Mittlere Nuance: Das bewegliche Augenlid.
3. Dunkelster Farbton: Direkt neben den Wimpern (erzeugt Tiefe).

Linie von der inneren Ecke nach außen. Machen Sie die Linie oberhalb Ihrer Pupille etwas dicker. Das öffnet den Blick.

Das Lippen- und Puder-Finish

Lippen brauchen Feuchtigkeit. Sanft peelen, dann Balsam auftragen. Tupfen Sie vor dem Färben ein wenig Concealer auf Ihre Lippen. Es trägt dazu bei, dass die Farbe lange hält und schafft eine neutrale Basis. Glätten Sie Ihren Nude-Glanz. Willst du prallere Lippen? Tupfen Sie einen Fleck Gold- oder Silberglanz in die Mitte Ihrer Unterlippe. Vermeiden Sie Lipliner. Es sieht hart und künstlich aus, was den gesamten Zweck zunichte macht.

Nun zum Pulver. Streichen Sie nicht einfach mit dem Pinsel über Ihr Gesicht. Das ist chaotisch und ungleichmäßig. Streuen Sie das Pulver stattdessen in Ihre Handfläche. Reiben Sie Ihre Finger aneinander, um es weicher zu machen. Anschließend das Puder mit einer sanften „Waschbewegung“ auf der Haut verteilen. Zum Schluss den Überschuss leicht mit der Bürste abklopfen.

Es erfordert ein wenig Aufwand. Aber wenn Sie die richtige Palette wählen und sie gezielt anwenden, sehen Sie nicht geschminkt aus. Du siehst einfach wie die beste Version deiner selbst aus. Der Rest sind nur Details.